Schriftzug Klaus Zeitz

MALEREI

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GRAFIK

Aktivitäten im Jahr 2022

Jahresausstellung des Lippischen Künstlerbundes 2022

In diesem Jahr findet die Jahresausstellung des Lippischen Künstlerbundes im neu entstandenen Medi Cent "Haus für Bildende Kunst" Detmold statt.

Ort: Medi Cent, Siegfriedstraße 86, Detmold
Eröffnung: Samstag, 30. April 2022, 16.00 Uhr
Dauer: Sa, 30.4. bis So, 29.05.2022
Öffnungszeiten:
Freitag 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Samstag u. Sonntag 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Meine Beiträge:

1

ImZentrumDerStille

(zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken)

"Im Zentrum die Stille", Öl auf Lwd, 120 cm x 90 cm, 2021

Dieses Bild habe ich eigentlich für die Themenausstellung des LKB, die im Sommer 2022 in Lemgo stattfinden wird, gemalt.
Da die Jury des LKB das ursprüngliche Motto "Stille" später in Silence geändert hat, ist es mir aus philologischen Gründen nicht möglich, an dieser Ausstellung teilzunehmen.
Die Arbeit ist mein derzeit jüngstes Bild, und weil es auch zu den Maßen der zugestandenen Hängefläche passt, stelle ich es schon jetzt aus.


2

Nachnominierter Beitrag:
Die räumlichen Gegebenheiten im Eingangsbereich des Ausstellungsgebäudes bieten sich für eine Installation an, weshalb ich die Installation ‚Seelenboote’, die ich 2003 schon einmal in ähnlicher Form ausgestellt hatte, überarbeitet und ergänzt im Medi Cent aufbauen werde.

Versuchsanordnung

Seelenboote

(zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken)

"Seelenboote" Holz, Bindedraht, Spotlights, Ventilator, Musik indigener Völker aus Papua-Neuguinea, 2m x 4,50 m x 2,50 m / 2003/2022

Die 16 Figurationen aus Draht und Ausfallkeilen werden in einem leicht abgedunkel- ten Raum vor einer weißen Wand aufgestellt, von 4 farbigen Spotlights gelb, rot, blau und grün angestrahlt und von einem Ventilator sanft in Bewegung gesetzt. Ebenso bewegen sich die zahlreichen Schatten auf der nun perlmuttfarbigen Wand. Die Schatten erscheinen komplementärfarbig zur Farbe des Spotlights. Dieses raumzeitliche Sinnbild versucht, die Vorstellungen des steinzeitlichen Volkes der Asmat aus Papua-Neuguinea von der immateriellen Reise der Seelen Verstorbener in das Reich der Urahnen bildnerisch zu veranschaulichen. Meine Installation verstehe ich als Hommage an das Volk der Asmat und deren Kultur.


"Im Blick des Anderen I"
Ausstellung des Kunstvereins Templin


Aufgrund der Einladung des Kunstvereins Templin richtet der Künstlersonderbund dort eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt Porträt / Figur aus.
Titel: "Im Blick des Anderen I"
Porträts, Köpfe, Figuren
Ort: Neues Rathaus Templin
Dauer: 15.05. bis 07.07.2022
Eröffnung: Samstag, 15.05. 15:00 Uhr


Mein Beitrag:

Strassenmusikant

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"Straßenmusikant", Öl auf Lwd, 140 x 100 cm, 2017

Der dargestellte Straßenmusikant ist in seiner Doppeldeutigkeit ein Sinnbild für den verarmten Künstler, der sich, trotz seines inneren Reichtums an geistiger und speziell an künstlerischer Potenz, in einer schwierigen materiellen und seelischen Lage befindet. Deshalb ist seine typische Konzertkleidung in einer Farbigkeit gehalten, welche Ausdruck für ein reiches farbiges Innenleben ist. Obwohl der Musiker von den vor ihm vorbeiziehenden Passanten nicht beachtet wird, übt er hochkonzentriert seine anspruchsvolle Kunst aus, in deren wunderbare Welt er eingetaucht ist. Die Passanten sind allerdings nur als Spiegelbild in den rückwärtigen Glasscheiben sichtbar.
Die Euromünze, welche in den Bratschenkasten fällt, ist von mir aus Mitgefühl mit dem Musiker gespendet worden.
Die über die Beine des Bratschisten hinweg gemalten Fugenlinien des Pflasters erweisen sich als Paradoxon, da sie zugleich falsch und richtig sind. Falsch im Sinne realistischer Darstellung, richtig als Zeichen für die existenziellen Bedrängnisse des Künstlers.


Putins Krieg

Da ich die sozialen Medien meide, habe ich das Bedürfnis, zum verbrecherischen Krieg von Wladimir Putin wenigstens auf diesem Wege Stellung zu beziehen.
Im Jahr 2015 malte ich das Bild "Stille" anlässlich verschiedener Kriege im Nahen Osten (Syrien, Jemen, Palästina).

Ölgemälde - Titel: Schlange

(zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken)

"Stille", Öl auf Lwd., 2 x 90 x 75 cm, 2015

Leider hat das Thema des Bildes seither nichts an Bedeutung eingebüßt. Im Gegenteil: Der russische Tyrann Putin und seine verbrecherischen Gefolgsleute führen einen feigen Vernichtungskrieg gegen ein freiheitliches, friedliches, demokratisches, jedoch militärisch unterlegenes Nachbarland.
Putin wird ab jetzt in einem Atemzug mit Stalin, Hitler, Mao Tsetung, Assad und weiteren Diktatoren genannt werden können.
Wir Deutschen wissen, was es bedeutet, einem Volk anzugehören, welches im „Dritten Reich“ unermessliche Schuld auf sich geladen hat.
Dies widerfährt in gewisser Hinsicht nun auch den russischen Menschen; selbst auch denen, die diesen Krieg nicht wollen.


Video



Klaus Zeitz im Gespräch mit Nina Koch über die neuen Werke des poetischen Realismus - Ausstellung in der RealismusGalerie Berlin, 07:28 min.

ZEITGESCHEHEN



ZEITGESCHEHEN - Ausstellung in der RealismusGalerie Berlin, 17:35 min.

FilmLink Retrospektive


RETROSPEKTIVE 2017, 6:34 min.

Portrait Klaus Zeitz

Klaus Zeitz

1937
geboren in Düsseldorf

1957 - 1964
Studium der Malerei und Grafik bei den Professoren Josef Faßbender und Hann Trier an den Hochschulen für Bildende Künste in Düsseldorf und Berlin

1964 - 1973
freischaffender Maler
Aufträge für Kunst am Bau;
zusätzlich Lehrtätigkeit als Kunsterzieher am Gymnasium

1973 - 1977
Studium der Fächer Kunst und Kunstwissenschaft für das Lehramt am Gymnasium in Düsseldorf

1978 - 1998
Gymnasiallehrer und Maler

Seit 1998
als bildender Künstler in Detmold tätig
Mitglied im Lippischen Künstlerbund
Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland - Realismus der Gegenwart

Ausstellungsaktivitäten in
Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Dortmund, Bielefeld, Hasselt (B), Herford, Paderborn, Bad Oeynhausen, Lemgo, Bad Salzuflen, Lage, Detmold,
Horn-Bad Meinberg, Soest, Kaunas (LT), Zeitz

Kataloge

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